Museum: T-Shirts

UPDATES poste ich im normalen Blog unter der Kategorie Museum.

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In den Anfängen der Hip Hop Kultur hatte sich bei den Protagonisten in Europa ein Vorliebe für bedruckte T-Shirts entwickelt. Nicht die T-Shirts einer Marke, sondern designed und verkauft von bestimmten Personen und Institutionen. Da gibt es die “normalen” Bandshirts, oder auch die “Veranstaltungs-Shirts” (“Tourmerch”). Aber es gibt auch die speziellen Künstler-Shirts. Oftmals Graffiti-Wirter, die Ihre Kunst auf T-Shirts brachten und diese vertickten. Ich habe (wie viele meiner Generation) einen Kleiderschrank VOLL mit T-Shirts. Und wenn ich den Grund verspüre sie aufzubewaren (und um GOTTES WILLEN nicht zu tragen), dann ist es wohl auch gerechtfertigt, sie in meinem Blog zu verewigen.

Hier sind die also, die Prunkstücke meiner T-Shirt-Sammlung. Bei vielen habe ich eine spezielle Beziehung dazu, weil ich selbst an der Entstehung beteiligt war, bei andern, weil ich die Kollegen, die sie zu verantworten haben, gut kannte.

Mode 2 : Da Payback

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Als erstes das schon oben gesportete Mode 2 Da Payback. Mode 2 ist eine Legende und seine T-Shirts waren extrem begehrt. Er hat das Game erfunden: mit wenigen Dutzend T-Shirts in einer großen Tasche reiste er auf Jams und verkaufte sie aus der Tasche heraus.
Das Motiv ist so unverschämt gut gemacht, dass ich jedesmal eine Gänsehaut bekommen, wenn ich’s mir näher anschaue. Für alle Liebhaber, hier eine GROßE Vergrößerung (anklicken):
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check die Details!

Can 2 – Wrecked Design

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Wrecked Design waren/sind ein paar Homes in der Schweiz, zu denen Can 2 guten Kontakt pflegte. Irgendwie entstand dabei dieser Can 2 Klassiker. Pilot Marker und Silo-Nation-Referenz zeigen in welchem Zeitalter dieses Shirt zu Hause ist.
Hier wieder die Liebhaber-Zoomstufe (anklicken):
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MZEE (original)

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Was soll ich sagen, Akim’s erstes Meisterstück. Jugendtreff-Berg-am-Laim-Style. Für Damalsdabeigewesene…
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Delta: INC

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Delta ist einer der Großmeister unserer Zeit. Seine Styles waren bewußtseinserweiternd und als er anfing T-Shirts zu machen, verschlug es einem den Atem. Ist heutzutage nicht mehr nachvollziehbar, OK, aber damals gab es sowas einfach nicht. Sein Geheimnis war, dass er um die Ecke von dem T-Shirtdrucker wohnte und er bei den Andrucken daneben stand, bzw selbst die Farbe per Hand durch die Siebe drückte. Dabei konnte er so feine Raster und dicke Druckqualitäten zaubern, wie wir sie bis dahin nicht kannten.
Die Details in Liebhaber-Auflösung:
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Er war auch der erste an den ich mich erinnere, der eigene Labels aufnähen ließ:
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Delta: Blammo

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Schon fast zu perfekt.
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jetzt ein paar T-Shirts an deren Entstehung ich beteiligt war:

Joining Forces

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If your brothers and sisters are down, help them up and join forces. Blade.
Vorderseite (s.o.) von mir, Rückseite von Chicken:
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MZEE-Frisch 1993

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Das hier ist die Rückseite. Ich war völlig enttäuscht, weil die “Sonne” im Hintergrund eigentlich viel größer war auf meinem Entwurf, die äußeren Punkte waren zu klein und sind bei der Belichtung des Siebes einfach verloren gegegangen. Das Lineup liest sich heutzutage schon skuril….
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hier die Vorderseite:
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MZEE-Frisch 1994

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Was für eine Spar-Version: einfarbig und völlig uninspiriert. Ich war so stolz auf den per Hand gemachten Chrom-Effekt in der 94 und große Zahlen fand ich schon immer geil – siehe die alten Molotow Bitumen Dosen(sorry Insider). Dass die Eintrittszeiten unten drauf stehen war glaube ich aus Zeitmangel. Wir haben das Poster zum Drucktermin so gerade eben fertig gekriegt und dann wollten wir aus dem Motiv noch ein T-Shirt machen. Und das T-Shirt Motiv ist also der Schwarzfilm des Posters, und da waren natürlich die Eintrittszeiten drauf. Damals waren die Computer elendig langsam und wir hatten keinen Bock mehr rumzuprobieren, weil ohne die Zeile sah das irgendwie scheiße aus, dann haben wir es einfach so gelassen.
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Battle of the Year 1994

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Meine Güte, was für ein Brett. Da liegt vollflächig Orange auf vollflächig Weiß. Ertens hat man darunter geschwitzt wie Sau und zweitens ist das auch ein Brett im Sinne von Faltenwurf. Völlig misslungen als T-Shirt. Ich darf das sagen, weil ich hab’s gemacht.
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Battle of the Year 1996

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Boa, war ich auf das T-Shirt stolz. Wieder ein großes Motiv, aber diesmal eben nicht vollflächig. Der Hintergrund ist gerastert, d.h. die Menge im Hintergrund ist durchscheinende T-Shirt-Farbe. Dadurch wurde das Shirt beweglicher und atmungsaktiv sozusagen.
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Für die Mediengestalter unter Euch: allein das mit den Tonwertzuwächsen hinzubekommen hat all mein Fachwissen beansprucht ;)

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